Kaum einer hat ihn nicht auf seinem Handy, den Instant-Messanger WhatsApp. Dabei ist es egal, ob du nun ein iPhone- oder Android-Handy besitzt, in den USA- oder auf den Cook-Inseln wohnst – das Phänomen WhatsApp ist allgegenwärtig. Und genau darum wird es auch in meinem heutigen Blog-Beitrag gehen.

Wenn man so durch die Straßen schlendert, dann kommt es nicht selten vor, dass einem Teenager entgegen kommen, die damit beschäftigt sind eifrig auf dem Display ihres Smartphones herumzutippen, ohne dabei auch nur einmal hoch zu gucken – fast wie Zombies. Doch was fesselt sie so unglaublich an ihr Handy? – Ganz einfach, der Kontakt mit den Menschen aus ihrem Umkreis und der erfolgt zeitgemäß über einen Instant Messangern, der in den meisten Fällen WhatsApp heißt.

Als WhatsApp im November 2009 von Jan Koum und Brian Acton veröffentlicht wurde, hätten sie sich nicht erträumen lassen, dass sie ihre Erfindung einmal für 16 Milliarden US-Dollar an Facebook-Konzern verkaufen werden. Ursprünglich war der Messanger nämlich gar nicht als solcher gedacht. Er sollte lediglich dazu dienen, seinen Freunden jederzeit einen selbstdefinierten Status anzeigen zu können. Doch durch stetige Weiterentwicklung wurde WhatsApp schließlich zu dem, was es heute ist.

Auch wenn mittleerweile 600 Millionen Nutzer der App vertrauen, hat Instant-Messenger  die Konkurrenz im Nacken. Nicht nur „Snapchat“ – eine clevere Mischung zwischen sozialem Netzwerk und Messenger App – grast in den Einzugsgebieten des Marktführers und macht dort Boden gut, auch heiße Diskussionen über fehlenden Datenschutz, sowie Transparenz, setzen der App zu. Deshalb sind auch viele zu den Konkurrenten „Threema“ und „Telegram“ abgewandert, die schon seit eh und je eine Verschlüsselung der Verläufe anbieten.

Es wird sich also in Zukunft zeigen, ob sich der unangefochtene Spitzenreiter in seiner (fast)-Monopol-Rolle behaupten kann, oder ob innovative Newcomer á la Snapchat ihm den Rang ablaufen.

Die nachfolgende Statistik hat zwar eine ganz klare Message, allerdings kann es auch schnell zu Veränderungen kommen:

Whatsapp ist klar Marktführer - doch wird das in Zukunft auch so bleiben?

Whatsapp ist klar Marktführer – doch wird das in Zukunft auch so bleiben?