Forscher des Frauenhofer-Instituts sind sich einig: Wer Daten bei Cloud-Anbietern wie Dropbox oder Google Drive ablegt, der kann sie auch gleich bei Facebook posten.
Das stellte die renommierte Institution fest, als sie die beliebtesten Cloud-Dienste in puncto Sicherheit auf Herz und Nieren prüfte. Dabei traten nach Angaben des Instituts bei gleich sieben der getesteten Anbietern Mängel im Umgang mit Kundendaten auf. Mit der Sicherheit der Anbieter soll es sogar so schlecht bestellt sein, dass ein Anbieter die Daten seiner Kunden nicht mal vor dem Zugriff von Suchmaschinen schützt. Ein absolutes No-Go, findet der am Test beteiligte Wissenschaftler Michael Herfert. „Der Nutzer kann nur darauf vertrauen, dass Dropbox die Daten nicht einsehen will“, so Herfert wörtlich. Aber wie kann das möglich sein, bei einem Anbieter der mit Versprechen wie „Lehnen Sie sich entspannt zurück – bei uns sind Ihre Daten sicher!“ wirbt?

Dropbox und Co. - Die schwarzen Schafe unter den Cloud-Speichern

Die Antwort ist schnell gefunden: Die Anbieter können viel versprechen, es zählen allerdings nur Fakten wenn es um Datensicherheit geht. Diese Fakten heißen zum Beispiel „Serverstandort“ und „Verschlüsselung“. Dropbox gehört zu der Vielzahl an Anbietern, die ihre Server in den USA betreiben. Hier kann nicht nur der Anbieter selbst auf die Daten seiner Kunden zugreifen, sondern muss auch amerikanischen Geheimdiensten den Zugriff bei Bedarf gewähren. Wer wirklich sicher vor Datenklau sein möchte, sollte sein Vertrauen meiner Meinung nach nur deutschen Cloud-Diensten schenken. Sie unterliegen deutschen Datenschutzrichtlinien, so lange ihre Server auch in Deutschland stehen. Zum zweiten Kritikpunkt „Verschlüsselung“ empfehle ich euch einen deutschen Anbieter der seine Daten voll verschlüsselt. Also das noch nicht mal er selbst Zugriff auf eure Daten hat.

Also ich möchte meine Daten demnächst nicht über Google finden – wer schließt sich mir an?